Fundmeldung!

Eine sehr junge Finderin mit Argusaugen! Denn die kleine Flasche Nr. 52 war sehr gut versteckt – und hat gut 4 Jahre auf die richtige Finderin gewartet :-) Als die erste sehr, sehr nette SMS kam, konnte ich auf dem Bild im Hintergrund nur ahnen, dass es vielleicht an der Elbe sein könnte. Denn da war noch keine Nr. angegeben in der SMS. Doch Noée hat meine Frage danach sehr schnell beantwortet :-) Ja, es war die kleine Nichtschwimmer-Buddel, die ich am Elbufer versteckt hatte.

Sehr erstaunlich, ich hatte das Fläschchen schon längst abgeschrieben und war überzeugt, dass es längst entdeckt und entsorgt worden war. Aber da sieht man mal wieder, dass selbst stark frequentierte Plätze ihren Reiz haben. So viele Menschen, die nur oberflächlich die Umgebung wahrnehmen. Da muss schon ein spezieller Mensch kommen, der sich für alles interessiert und neugierig und mit wachem Blick die Gegend erkundet.

Herzlichen Dank für die wunderschöne Fundmeldung, ich freue mich riesig! :-)

Fundmeldung!

Manche Flaschenpost nimmt sich einfach ein bisschen mehr Zeit, um den richtigen Finder auszumachen. So geschehen mit meiner Buddel Nr. 89, wo ich heute eine überaus nette Fundmeldung bekommen habe. Zunächst mal musste ich selbst schauen, wann und wo ich die Flasche ausgesetzt hatte.

Und damit kamen die Erinnerungen wieder hoch und ich konnte mich genau hineinversetzen in den Tag, als ich den Flaschenpostbrief geschrieben habe. Die Gedanken zu dem Brief, der Blick auf die Umgebung, ja ich konnte die ganze Atmosphäre wieder spüren. Wobei dann noch einige Zeit vergangen ist, bevor ich die Flasche auf den Weg gebracht habe. Anlass war ein schönes Treffen mit Freunden, wo wir dann spontan einen Mini Splashmob geplant haben. Der gemeinsame Tag an der Elbe am 1. Oktober 2016 … es kommt mir vor wie gestern.

Nun, die Flaschenpost ist nicht sehr weit gekommen. Vom Stover Strand bis nach Drage, nur einige Kilometer flussabwärts in der Elbe. Doch sie hat sich einen besonderen Finder ausgesucht und deshalb wohl auch lange Zeit versteckt, wie ich bei dem Bild des Fundorts vermute.

Ganz herzlichen Dank für die überraschende Fundmeldung von Nr. 89, ich freue mich riesig darüber!

Meine erste Flaschenpost?

Mein Leben lang schon auf der Suche – und dieses Glas hat meine Begleitung am Strand gefunden, als ich gerade davon erzählte, wie gern ich doch meine erste Flaschenpost finden würde …

Keine Flasche, aber ein Glas mit Inhalt. Es gluckerte innen. So vom Äußeren sah es ziemlich verkokelt aus und war mit ganz vielen Lagen Klebestreifen umwickelt. Auf dem langen Rückweg hielt sich meine Vorfreude in Grenzen – ich dachte darüber nach, ob es vielleicht eine Urne mit Inhalt sein könnte …

Auf dem Müllcontainer abgestellt und erstmal ein Foto gemacht. Dann fing ich an, Schicht um Schicht des transparenten Klebebands abzuwickeln. Irgendwann war ein Eckchen des Aufklebers frei: Ursprünglich enthielt dieses Glas Aprikosenmarmelade, wie die italienische Beschriftung verriet. Doch irgendwie wurde mein Gefühl mulmiger.

Je mehr Schichten ich abwickelte, desto mehr roch es nach Verbranntem und ein Schwefelgeruch wurde stärker. Kurz vor den letzten Streifen kam ein weiterer beißender Geruch hinzu … Nee, muss ich nicht haben. So neugierig bin ich nicht, um dieses Glas zu öffnen. Das Kopfkino bereitete mir in der Geruchskulisse schon Horrorfilme. Ich habe das Glas ungeöffnet in den Müllcontainer geworfen.

Meine erste Flaschenpost, die ich hoffentlich noch in diesem Leben finden werde, stelle ich mir ganz anders vor …

Flaschenpost-Bingo

fällt diesmal wohl komplett aus. Eine wichtige Komponente spielt nicht mit: der Wind. Und das merkt man sofort, wenn man vor die Tür geht. Da fehlt doch was? Zwischen Windstille und einem Windhauch – und dieses Etwas dreht sich ständig in der Richtung. Sehr ungewöhnlich für die Küste, vor allem auch für eine Zeitspanne über mehrere Wochen. So die Wetterprognose unterschiedlicher Dienste. Aber Flaschenpost-Bingo ist bekanntlich ein Spiel, vielleicht erwische ich ja noch einen Joker.

Fundmeldung!

Findet ein Flensburger eine Flasche Flens … nein, nicht in gleichnamiger Förde. Sondern auf der Insel Norderney in der Nähe des Fähranlegers. Die schöne blaue Buddel Nr. 151 hat er gestern dort gefunden und mir eine sehr nette Mail geschickt. Die Buddel, die richtig Startschwierigkeiten hatte und ich sie angesichts des anhaltenden Ostwinds gedanklich in Richtung England geschickt habe :-) Auf jeden Fall freue ich mich riesig über diese schöne überraschende Geschichte und bedanke mich ganz herzlich für die Fundmeldung!

© OpenStreetMap-Mitwirkende (CC BY-SA), www.openstreetmap.org/copyright

Fundmeldung!

Buddel Nr. 150 wurde auf Ameland gefunden! Die Fundmeldung erreichte mich am 09.07. per Mail. Ein ganz toller Brief von der 12-jährigen J., ich freue mich sehr darüber! Auch wenn die Finderin eigentlich ihre Großmutter war, die meine Flaschenpost am Strand hinter der “Engelsmanduin” gefunden hat. Und sie hat sogar schon mal eine Flaschenpost gefunden. Herzlichen Dank für die super liebe Fundmeldung!

© OpenStreetMap-Mitwirkende (CC BY-SA), www.openstreetmap.org/copyright

Fundmeldung!

Eine lange Reise hat Buddel Nr. 148 hinter sich: Sie wurde von einer Gruppe junger Erwachsener auf der dänischen Insel Rømø gefunden! Welch ein Glück, dass die jungen Leute so ein wachsames Auge hatten, die Flaschenpost als solche beim Müllsammeln auszumachen. :-) Ganz, ganz herzlichen Dank für die super nette Fundmeldung!

© OpenStreetMap-Mitwirkende (CC BY-SA), www.openstreetmap.org/copyright

Nix Genaues weiß man nicht …

bei diesem Flaschenpost-Bingo. Heute also ein letzter Versuch mit der letzten Buddel aus der Frühlingsserie: Hopp oder topp! Zunächst mal Buddel Nr. 154 in Prielwasser eingeweicht …

Dann ungefähr die Abwurfstelle von gestern angepeilt knapp neben einer Buhne, wo es augenscheinlich ein klitzekleines bisschen ruhiger zugeht in der großen Waschmaschine. Nach dem Einweichen also zur Hauptwäsche eingeworfen, doch die war sehr kurz … Der Schleudergang hat sie wieder zurück auf den Strand geworfen.

Also nochmal von vorn … Das Einweichen sparen wir uns, direktes Anwählen des Hauptwaschgangs.

Und sie drehte und drehte und drehte … und kam nicht von der Stelle. Wenigstens war sie so weit vom Strand entfernt (ca. 15 Meter), dass niemand der Spaziergänger Lust hatte, sie aus den Fluten zu fischen. Ich drehte mich ebenfalls auf der Stelle, einerseits, um Hundespielzeug durch die Luft fliegen zu lassen, andererseits um immer noch ein Auge auf meine Hauptwäsche zu werfen. Manchmal – wenn die Sonne kurz durchkam – konnte ich die Reflexion im Wasser ausmachen. Nach ca. einer halben Stunde kam dann ein bisschen Bewegung in die richtige Richtung auf – nämlich zur offenen See.

Sie schien in eine Strömung geraten zu sein, die sie hinauszog. Leider konnte ich sie bald darauf nicht mehr sehen. Bei der Bewölkung habe ich sie innerhalb der quirligen Wasseroberfläche aus den Augen verloren. Problem ist noch die nächste Sandbank (am Horizont, wo die Wellen brechen), wo sie drüber hinweg muss – bevor die Flut wieder einsetzt. Ob das klappt?! Nix Genaues weiß man nicht …

So bin ich also noch eine Stunde zwischen den Buhnen und der Wetterfront hin und her spaziert … Doch die Buddel wurde nicht mehr angespült.

Ich drücke die Daumen, dass sie es hinaus in die weite Welt schafft! Gute Reise und glückliche Finder :-)

Sehr frische Brise

aus Nord/Nord/Ost bleibt uns erhalten – und das ist auf dem Strand selbst bei Sonnenschein recht unangenehm, vor allem wegen des Flugsands. Für den Hund natürlich noch weitaus schlimmer als für mich, doch selbst ich mag mich dort nicht stundenlang aufhalten.

Heute sind wir also mal am frühen Nachmittag so gegen 14.00 Uhr hier und meine verschobene Gezeitenrechnung mit 4 Stunden Differenz zur offiziellen Gezeitentabelle haut auch nicht so ganz hin. Der Scheitelpunkt mit Ebbe ist längst überschritten und das Wasser läuft schon wieder auf. Der einzige positive Aspekt: Es ist noch ein sehr breiter nasser Randstreifen am Strand, wo der Sand nicht ganz so sehr fliegt.

Also ein weiterer Versuch für das Aussetzen von Flaschenposten, diesmal sogar 2 Buddeln: Nr. 152 ist eine kleine bauchige Flasche (verkorkt!) und Nr. 153 ein typischer “Flachmann”. Beide Flaschen sind sehr leicht. Doch der Wind wird sie fast parallel zur Küstenlinie verdriften. Die Chancen sind also mal wieder suboptimal.

Leider sind auch sehr viele Spaziergänger unterwegs, so dass ich nicht in Ruhe die See beobachten kann. Irgendwann werfe ich Buddel 152 ganz schnell ein.

Dauert nicht lange, und sie rollt in einiger Entfernung wieder auf den Strand. Es sind viele kurze Wellen, die in schneller Folge auflaufen. Nach einiger Zeit werfe ich sie wieder ein und habe sie kurz darauf aus den Augen verloren. Ungefähr 10 Minuten später werfe ich Buddel 153 ein. Kann sie noch eine Zeitlang verfolgen, doch irgendwann habe ich sie auch aus den Augen verloren. Weil ich zwischendurch auch immer von den Spaziergängern und meinem Hund (der natürlich spielen will) abgelenkt bin.

Für ca. 1 Stunde wandere ich zwischen den beiden Buhnen hin und her, wo ich die Buddeln eingeworfen habe. Sie bleiben auf See und werden nicht mehr angespült. Hoffentlich sind sie auch an der Buhne vorbeigekommen und nicht zerschellt. Das Glück sei mit ihnen für eine spannende und abenteuerliche Reise!

Zu viel Nord, zu wenig Ost

ist die Windrichtung, auch wenn die Stärke mit (mindestens) 4 bft ausreichend ist, um Windsbräute mit unangenehmen Flugsand auf dem Strand zu piesacken.

Das ist schon die erste Feststellung heute Abend auf dem Strand. Nord/Nord/Ost ist nicht gut, dann treibt die Buddel parallel zum Strand und kommt nicht raus.

Die zweite Feststellung: Die Gezeitentabellen (unterschiedliche Quellen) sind aktuell nicht brauchbar. Dasselbe wie gestern: Angesagt wäre Höchststand Flut in ca. 45 Minuten, doch das Wasser läuft gerade erst auf.

So packe ich die Buddel erstmal wieder in die Tasche und schaue mir die Entwicklung bis zum Sonnenuntergang an. Die See ist heute deutlich unruhiger. Innerhalb der nächsten 2 Stunden wird sie richtig kabbelig. Dicke Brecher donnern auf die Sandbänke und die Nordsee macht Waschtag.

Na gut, dann schauen wir uns das aus sicherer Entfernung an. Heute darf die kleine Buddel keinen Freischwimmer machen. Vielleicht morgen … Wobei ich zu den angegeben Gezeiten in der Tabelle nun einfach pi mal Daumen 4 Stunden hinzu addiere … Mal schauen, ob ich damit den richtigen Rhythmus der Tide erwische.